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Registriernummer/Bootsname:
FZ 77     < DITTCHEN >
FZ 77 Dittchen (Wieck a. Darß - 2005) FZ 77 Dittchen (Wieck a. Darß - 2005)
FZ 77 Dittchen (am Liegeplatz in Wieck a. Darß - 2005) FZ 77 Dittchen (Wieck a. Darß - 2005)
FZ77 Dittchen (Wieck - Auskranen 2005) FZ 77 Dittchen (noch ohne Besanmast - Foto: Georg Kranz)
Fotos: (C) U. Grünberg & Georg Kranz
FZ 77 "Dittchen" (Nach Abschluß der Reparatur - Werft Rammin 11/2007)
Baujahr:                                        
1933
Bauwerft:
Jarling-Werft / Freest
Überholung:
2006 - Beginn von Beplankungsarbeiten (Bb.) durch Bootsbaumeister Christian Klostermann
2007 - Weiterführung der Arbeiten (Beplankung, neuer Vorsteven) durch die Werft Rammin
Eigner:
Matthias Brandt
Heimathafen:
Wieck a. Darß (neuer Hafen)


Rumpfausführung/Beplankung:
Spitzgatt, konvexer Vorsteven / Klinker
Takelage:
Ketsch
Segelfäche:
ca. 40,00 m²
Rumpflänge:
8,00 m
Breite:
2,65 m
Masthöhe: ca. 8,00 m
Tiefgang (ohne Schwert):
ca. 0,80 m
Gewicht:
ca. 3 Tonnen u. mehr


Motorisierung:
1. 1 Zyl. Leisning Glühkopfmotor, 10 PS
1933
2. Famulus

3. Multicar
4. Nanni Diesel



Bootshistorie:
Eigner
Heimathafen
Kennung (Name)
Zeitraum Bemerkung
Robert Schwartz
Gollwitz/Poel
Helga III
         1933 -
offenes Motorboot
Hans Schwartz
Gollwitz/Poel
Helga III
                  - nach 1945
offenes Motorboot
Fischer Schriever
Redentin



Heinrich Vagt
Redentin



Fischer Lange
Redentin

                  - 1992
letzter Fischer
Gerd Malinowski
Minden, Barth
FZ 77 (Dittchen)
         1992 - 1996

Jens Müller
Bodstedt
FZ 77 (Dittchen)
         1996 -

Matthias Brandt
Wieck a. Darß
FZ 77 (Dittchen)




Internet:
http://www.darsser-zeesbootkommuen.de
Bemerkung:


FZ 77 Dittchen (Balkenkiel u. Schwert)
(Balkenkiel u. Schwert)
Helga III war das letzte von drei Booten, welches sich Fischer Robert Schwartz aus Gollwitz/Poe
auf der Jarling Werft in Freest bauen ließ. Aufgrund der Wassertiefe am Liegeplatz, musste es einen
geringen Tiefgang haben. Auch konnte Fischer Schwartz mit dem Boot durch die Fährdorfer Brücke fahren, um in Wismar seine Fische abzuliefern. Nach 1945 fuhren sein Sohn Hans Schwartz und der Schwiegersohn Paul Waack noch damit zum Fischen. (Quelle: Gustav Wulf "Wismarer Schiffsregister)

Der Rumpf wurde später um einen Plankengang erhöht. "Dittchen" besitzt, typisch für viele Boote des Wismarer Raums, einen Balkenkiel. Das nachträglich eingebaute Mittelschwert wird steuerbords am Kiel vorbeigeführt. Seit 2007 hat "Dittchen" einen Besanmast.

Der Bootsname "Dittchen" stammt übrigens vom ehem. Eigner Gerd Malinowski (jetzt Eigner der Elke,
FZ 82). "Dittchen" ist der ostpreussische Ausdruck für einen "Groschen".