| Registriernummer/Bootsname: |
< FISCHER HEBERT
> |
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Historische
Fotos
Rekonstruktion (2004-2010) ![]() Schiffstaufe
vom 16.05.2010
Foto: (C) Uwe Grünberg |
![]() |
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| Baujahr:
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ca.
1910 - 1920 |
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| Bauwerft: |
Dinse-Werft Stralsund | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Überholung: |
Das Boot wird seit 2004 unter Federführung von Bootsbauer Jens Lochmann aus Althagen restauriert | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Eigner: |
Darss
Museum Prerow |
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| Liegeplatz: |
Auf
dem Freigelände des Darss Museums in Prerow |
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| Rumpfausführung/Beplankung: |
Spitzgatt,
konvexer Vorsteven / Klinker (Eiche/9 Plankengänge/Dicke 28cm) |
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| Takelage: |
Kutter
(Mecklenburger Takelung) |
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| Segelfäche: |
ca. 80,00 m² | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Rumpflänge:
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10,23
m |
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| Breite: |
3,14 m (Boot 2009 von Helmut Olszak vermessen) | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Tiefgang
(ohne Schwert): |
ca.
0,80 m |
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| Motorsierung: |
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| Bootshistorie: |
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| Internet: |
http://www.arbeitskreis-historischer-schiffbau.de/ontour/museen/prerow/prerow.htm |
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| Dokumente: | Bootsrisse
von AHR .6 Riss
1 Riss 2
Riss 3 Riss 4 Risse der erhaltenen Segel Riss 5 Riss 6 Riss 7 Riss 8 Aalzeesen von AHR.6 Riss 9 Riss 10 |
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| Risse 1-9 (C) Helmut
Olszak Riss 10 (C) Gerd Junge |
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| Bemerkung: |
Heinrich
Wolter betrieb die Zeesenfischerei zusammen mit seinem
Sohn Richard. Nach dem Krieg nahmen Richard Wolter und sein Bruder Hans die Zeesenfischerei wieder auf. Die Beiden fischten mit dem Boot bis in die 1950er Jahre hinein. Hans Wolter lernte dann eine Urlauberin kennen und verzog nach Dresden. Deshalb wurde das Boot verkauft und kam zu Fischer Emil Gau (Ökelname "Mailing") nach Vaschvitz auf Rügen. Emil Gau kam 1958, als er mit seinem Piekschlitten beim Aalstechen im Eis einbrach, ums Leben. Ebenfalls seine beiden Söhne, als diese versuchten den Vater mittels einer mitgeführten Leiter zu retten. So gelangte das Boot schließlich auf das Fischland, in die Fischerfamilie Hebert nach Althagen. Bei Fischer Emil Gau hatte das Boot keinen Motor. Der Bolinder Glühkopfmotor wurde erst nach 1958 eingebaut und befand sich bis zum Schluss im Boot. Er soll restauriert und wieder eingebaut werden. Das ursprünglich ketschgetakelte Boot wurde während der Althäger Zeit einmastig gefahren, so wie es in Mecklenburg üblich war. Das Großsegel war als Baumsegel ausgeführt. |