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Registriernummer/Bootsname:
STA. 004     < LACHS >
STA. 004 Lachs (Fischereihafen Stahlbrode - 05/2007)
STA. 004 Lachs (Fischereihafen Stahlbrode - 05/2007)
STA.4 Lachs (Fischereihafen Stahlbrode - 08/2007)
















Fotos: (C) Uwe Grünberg

STA. 004 Lachs (Fischereihafen Stahlbrode - 05/2007)
Baujahr:                                        
1926
Bauwerft:
Jarling-Werft / Freest
Überholung:
1947 - Überholung an Planken, Deck u. Ruderhaus
1960er-1970er Umbau von Klinker- auf Kraweelbauweise bei Menge in Lassan
Eigner:
Fischerei-Genossenschaft Stahlbrode eG
Heimathafen:
Stahlbrode


Rumpfausführung/Beplankung:
Spitzgatt, konvexer Vorsteven / Kraweel
Takelage:

Segelfäche:

Rumpflänge:

Breite:

Tiefgang (ohne Schwert):



Motorisierung:
1. Bergedorfer Glühkopfmotor, 10 PS
   1926 - 1938
2. 1. Zyl. Bergedorfer, 25 PS
   1938 - 1960er
3. S4000
1960er -




Bootshistorie:


"Lachs" (links) zur Neuendorfer Zeit
Foto: Sammlung Nils Rammin

(1) li. "Lachs" , "die alte Möve" u. "Karl"
Bei den kleinen offenen Motorbooten, ganz  links u. rechts handelt es sich um "Anita" und "Arkona"
Eigner
Heimathafen
Kennung (Name)
Zeitraum Bemerkung
Bootsgemeinschaft Neuendorf/Hidd.
NEU. 29 (Lachs)
 1926 - 1956 (3 Fischer)
Alfred Thürke

NEU.-M-29

Heinz Klinkenberg




Kurt Gau









Reusengemeinschaft
Neuendorf/Hidd.
(Lachs)
 1956 - 1958





Albert Krel
Stahlbrode
STA. 004 (Lachs)
 1958 - 1985





FPG Stahlbrode
Stahlbrode
STA. 004 (Lachs)
 1985 - 1990
FG Stahlbrode
Stahlbrode
STA. 004 (Lachs)
 1990 -
Fred Krel




Internet:
http://www.fischereihafen-stahlbrode.de/index.html


Bemerkung:




"Lachs" v. Neuendorf
NEU.-M-29 "Lachs"
NEU. 29 "Lachs" Personenschiffahrt mit dem "Lachs"
Fotos: (C) Privatsammlung Max Gau

(1) hinten - "Lachs v. Neuendorf"
(2) Motorkutter NEU.-M-29 "Lachs"
(3) NEU. 29 "Lachs"
(4) Gästefahrt mit dem "Lachs"
1926 wurde von den Fischern der "Lüttpartie" Neuendorf bei Jarling der Motorkutter "Lachs" als Boddenboot in Auftrag gegeben. Die "Grotpartie" hatte bereits ein Jahr zuvor den "Seehund" (heute abgewrackt) ebenfalls als neues Partieboot in Freest beauftragt. Neben der Fischerei wurden auch Gästefahrten für Urlauber angeboten (Fahrten nach Kloster, Inselrundfahrten u. Mondscheinfahrten). Das Motorboot "Lachs" (damals mit grün gestrichenen Rumpf) war für 26 Personen zugelassen (siehe Bild 4). Während der Fischerei im Frühjahr u. Herbst wurde Willi Schliekers offenes Motorboot "Anita" als Beiboot genutzt.

Der Glühkopfmotor soll den Kutter so stark in Vibrationen versetzt haben, dass sogar einzelne Nieten der Beplankung aussprangen.

1947 brachte man den "Lachs" nach Posthaus auf die Halbinsel Bug, zur Überholung. Da die Neuendorfer Fischer mit der Arbeit von Bootsbauer Krieger nicht zufrieden waren, machten sie den Rumpf durch das Anbringen von sechs leeren Dieselfässern schwimmfähig und brachten das Boot kurzerhand nach Neuendorf zurück. Dort wurden die Arbeiten durch Tischler Erwin Endlicher, die Fischer Willi Wolter u. Heinrich Beyer sowie Bootsbauerlehrling Hansi Hübner zu Ende geführt.
Neben dem Austausch von Planken u. Steven wurde das gesamte Deck und das Ruderhaus erneuert.
(Quelle: Heimatmuseum "Lüttpartie" Neuendorf, Max Gau)

Während der Zeit bei Fischer Albert Krel in Stahlbrode wurde der "Lachs" bei Menge in Lassan von Klinker auf kraweele Beplankung umgezimmert. Wenn für den 1 Zyl. Bergedorfer Dieselmotor (mit Luftstart) nicht mehr genügend Druck (10 ATÜ) vorhanden war, konnte es passieren, dass man einen Riemen über das Schwungrad legte um den Motor mit Hilfe eines Pferdes zu starten. Der "Bergedorfer" wurde später durch eine S4000 Maschine ersetzt. (Quelle: Ewald Lange "Lauing")

Der Lachs befindet sich noch im aktiven Fischereieinsatz.
Unter der eichenen Kielsohle befindet sich gegenwärtig ein hölzerner Balkenkiel.