Zeesbootregister

 
 

Registriernummer/Bootsname:

Klasse: Kleine Klasse
Status: "an Land aufgelegt"

FZ 66 < CHARLOTTE >

Allgemeine Bootsdaten

Baujahr: 1950
Bauwerft: Dornquast / Fuhlendorf 
Rumpfausführung: Spitzgatt, konvexer Vorsteven 
Beplankung: Eiche - kraweel 
Rumpflänge über Steven: 8,31 m 
Länge über alles (l.ü.a.):  
Rumpfbreite über Scheuerleiste: 2,72 m 
Tiefgang (ohne/mit Schwert): 0,65m
Verdrängung:  
Takelung: Ketsch 
Segelfläche:  

Motorisierung

1.  2 Zyl. Junkers 2 HK 65 (20 PS) 
1992-2017 Volvo (28 PS) 
2017 SCAM SD 325 (26 PS)

Überholung

   

Eigner-/Bootshistorie

Eigner Heimathafen Reg.-Nr./Name Zeitraum Bemerkung
Arthur Borgwardt  Bresewitz  BRE. 12 Charlotte  1950-1965  als Zeesboot 
Alfred Permien  Wieck a. Darss  WID. 3  1965-1974  1. Motor
Hans-Willy Meneikis  Prerow  PRE. 12 Diana  1974-1990  letzter Fischer 
Nils Rammin  Bodstedt  FZ 66 Charlotte  1990-1993  als Traditionsboot 
Hermann Wollenberg  Bodstedt, Barth  FZ 66 Charlotte  1993-2009  als Traditionsboot 
Dirk Rammin  Barth  FZ 66 Charlotte   2009-2014  beim Bootsservice aufgelegt 
Martin Rurik Bodstedt FZ 66 Charlotte 2014-2017 als Traditionsboot
Willy Rammin Bodstedt FZ 66 Charlotte 2017- als Traditionsboot

Allgemeine Anmerkungen

Alfred Permien fischte zusammen mit seinem Bruder. Bei ihm bekam das Boot seinen ersten Motor. Es hatte in dieser Zeit neben der Fischereinummer keinen Bootsnamen.
Fischer Meneikis benannte das Boot dann nach seiner Tochter Diana. Es erhielt ein Motorhaus und ein Unterruder. Dazu wurde der Achtersteven verlängert und der Rumpf wurde um einen Plankengang erhöht. Im Sommer lag der Kutter am Pramort. Es wurde u.a. mit Aalkorbketten gefischt. Später lag das Boot am Nordstrand von Prerow im seichten Wasser vor Anker*, wo es bei Starkwind einmal leckschlug (* mit je einem Anker nach See u. nach Land hin verankert). Im Winter wurde es am Krabbenort an Land aufgesetzt. Hier wurden dann auch die fälligen Frühjahrsarbeiten, wie Streichen u. Kalfatern, ausgeführt.

Nachdem Fischer Meneikis tödlich verunglückte, konnte der Kleinkutter von Nils Rammin erworben werden. Durch ihn wurde das Fischereifahrzeug Anfang der 90er Jahre zum Zeesboot zurück gebaut. Dabei wurde u.a. wieder ein Außenruder angebracht.

(Quelle: Helga Kirstein, Petra Meneikis, Nils Rammin) 

 

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11.09.2018
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