Zeesbootregister

 
 

Registriernummer/Bootsname:

Klasse: Kleine Klasse
Status: "unter Segeln"

FZ 77 < DITTCHEN >

Allgemeine Bootsdaten

Baujahr: 1932
Bauwerft: Jarling-Werft / Freest 
Baunummer: 233
Rumpfausführung: Spitzgatt, konvexer Vorsteven
Beplankung: Eiche - geklinkert
Rumpflänge über Steven: 7,50 m
Länge über alles (l.ü.a.):  
Rumpfbreite über Scheuerleiste: ca. 2,65 m
Tiefgang (ohne/mit Schwert): ca. 0,80 m
Verdrängung: ca. 3 Tonnen
Takelung: Ketsch
Segelfläche: ca. 40,00 m² 

Motorisierung

1933 1 Zyl. Leisning Glühkopfmotor (10 PS)
2. Famulus
3. Multicar
4. Nanni Diesel

Überholung

2006 Beginn von Beplankungsarbeiten (Bb.) durch Bootsbaumeister Christian Klostermann 
2007 Weiterführung der Arbeiten (Beplankung, neuer Vorsteven) durch die Werft Rammin 

Eigner-/Bootshistorie

Eigner Heimathafen Reg.-Nr./Name Zeitraum Bemerkung
Robert Schwartz  Gollwitz/Poel  P 25, Helga III  1932- offenes Motorboot 
Hans Schwartz  Gollwitz/Poel  P 25, Helga III          -nach 1945 offenes Motorboot  
Fischer Schriever  Redentin      
Heinrich Vagt Redentin      
Fischer Lange Redentin           -1992 letzter Fischer
Gerd Malinowski Minden, Barth FZ 77 Dittchen 1992-1996 als Traditionsboot
Jens Müller Bodstedt FZ 77 Dittchen  1996- als Traditionsboot
Matthias Brandt Wieck a. Darss FZ 77 Dittchen   als Traditionsboot

Allgemeine Anmerkungen

Helga III war das letzte von drei Booten, welches sich Fischer Robert Schwartz aus Gollwitz/Poel auf der Jarling Werft in Freest bauen ließ. Aufgrund der Wassertiefe am Liegeplatz, musste es einen geringen Tiefgang haben. Auch konnte Fischer Schwartz mit dem Boot durch die Fährdorfer Brücke fahren, um in Wismar seine Fische abzuliefern. Nach 1945 fuhren sein Sohn Hans Schwartz und der Schwiegersohn Paul Waack noch damit zum Fischen. (Quelle: Gustav Wulf "Wismarer Schiffsregister)

Der Rumpf wurde später um einen Plankengang erhöht. "Dittchen" besitzt, typisch für viele Boote des Wismarer Raums, einen Balkenkiel. Das nachträglich eingebaute Mittelschwert wird steuerbords am Kiel vorbeigeführt. Seit 2007 hat "Dittchen" einen Besanmast.

Der Bootsname "Dittchen" stammt übrigens vom ehem. Eigner Gerd Malinowski (jetzt Eigner der Elke, FZ 82). Es handelt sich hierbei um den ostpreussischen Ausdruck für einen "Groschen".

 

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