Registriernummer/Bootsname:

Klasse: Große Klasse
Status: "unter Segeln"

FZ 41 < SERIOLA >

 
 

Allgemeine Bootsdaten

Baujahr: 1935
Bauwerft: Freude-Werft / Anklam
Rumpfausführung: Spitzgatt, konvexer Vorsteven
Beplankung: Eiche - kraweel
Rumpflänge über Steven: 11,44 m
Länge über alles (l.ü.a.):  
Rumpfbreite über Scheuerleiste: 3,68 m
Tiefgang (ohne/mit Schwert): 0,95 m / 2,25 m
Verdrängung:  
Takelung: Ketsch
Segelfläche: 93 m2

Motorisierung

       -1993 2 Zyl. Junkers 2 HK 65 (20 PS)
1993- Yanmar 4JH(2)E (50 PS)

Überholung

2007 Die Seriola erhält eine neue Fock und ein neues Großsegel
2008 Nach der Saison werden beim Bootsservice von Dirk Rammin in Barth das Vorstevenknie, einzelne Spanten sowie Planken an Stb. ausgetauscht
2009 Bis auf die oberen Plankengänge wird beim Bootsservice von Dirk Rammin die gesamte Bb.-Seite neu beplankt

Eigner-/Bootshistorie

Heimathafen Reg.-Nr./Name Zeitraum Bemerkung
Walter Kruse (rechts) Stralsund   1935-1960 letzter Zeesenfischer
Karl-Heinz Albrecht Stralsund STR. 4 Beate 1960-1973 Kleinkutter/Reusenmotorboot
FPG Strelasund Stralsund STR. 4 Beate 1973-1983 Kleinkutter/Reusenmotorboot
Henry Rasmus Stralsund FZ 41 Rasmus 1983-1988 als Traditionsboot
Angelika &
Gerd Junge
Bodstedt,
Damgarten
FZ 41 Seriola 1988-2020 als Traditionsboot
Norbert Willbrandt Ribnitz FZ 41 Seriola 2020- als Traditionsboot

Allgemeine Anmerkungen

Hinter dem Foto der STR. 4 (heute FZ 41 "Seriola") und der STR. 6 (heute FZ 87 "Irmchen") beim Transport einer Meeresschildkröte, steht folgende Geschichte:
Am Morgen des 20. Oktober 1965 fingen die Stralsunder Fischer Hermann Heiden und Gerhard Fenz, in einer Reuse in der Prohner Wiek, eine seltene, zwei Meter große Lederschildkröte. Die daraufhin benachrichtigten Mitarbeiter des Meeresmuseums bekamen keine genaue Beschreibung über Art und Größe des unbekannten, eher in tropischen Gewässern lebenden Beifangs. Der damals junge Museumsdirektor Sonnfried Streicher rückte daher nur mit seinem Dienstmoped (SR2) und einem einfachen Rucksack bei den Fischern am Dänholm an, um das Tier abzuholen. Die Schildkröte "Marlene" wurde im Rostocker Zoo ausgestellt, wo sie 2 Tage später verstarb. Ein Abguß des Tieres ist noch heute im Meeresmuseum in Stralsund zu besichtigen.

Nach der Segelsaison 2020 wurde die "Seriola" an den Ribnitzer Fischer Norbert Willbrandt verkauft. Bei den Willbrandts handelt es sich um eine alteingesessene Fischerfamilie, in welcher auch die Zeesenfischerei praktiziert wurde.

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